LifeStyle & Genuss:
Ein eigener Pizzaofen
Pizzaofen selber bauen!
Blickfang und Statussymbol -
mit Mehrwert -Ein eigener
Holzofen im Garten bringt
Genuss und Lebensfreude - garantiert!

Hallo

Nachdem über 100.000 Menschen meine Bau-Dokumentation auf www.spoerl-online.de angeklickt haben, stand mein Entschluss fest: Die Welt braucht eine Seite, die sich ausschließlich mit der 2. schönsten Sache der Welt befasst: Dem Pizzabacken. (Die schönste ist natürlich das Pizza-Essen ;-))
Dazu braucht man aber erstmal das nötige Equipment. Und damit meine ich nicht Teig und Belag, sondern einen echten Pizzaofen. Klar gibts Pizzasteine für den Grill, Elektro- und Gasöfen, die aber alle einen Nachteil haben: Die Pizza schmeckt einfach nicht so gut wie beim Lieblingsitaliener.

Fertigpizzen sind Bäh

Weizenmehl, Wasser, pürierte Tomaten (11 %), Edamer (8 %), Mozzarella (8 %), Edelsalami (7 %), jodiertes Nitritpökelsalz, jodiertes Speisesalz, Konservierungsstoff: Natriumnitrit, Antioxidationsmittel: Natriumascorbat, Basilikum-Pesto (4 %), Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl, Kochsalami (4 %), Maisgrieß, Hefe, gehärtetes Pflanzenfett, Speisesalz, Backmittel, Emulgatoren: Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren, Lecithine, Verdickungsmittel: Guarkernmehl, Stabilisator: Diphosphate, Gewürzmischung, modifizierte Stärke, Zucker, Pflanzenöl und Kräuter. Naa, Lust auf so eine Pizza?
Nein? Gute Entscheidung, denn: LECKER geht ANDERS!

Eine richtige Pizza geht so:

Weizenmehl, Wasser, Salz, (frische!) Hefe, Olivenöl, Tomaten, Oregano, Pfeffer, (echter!) Edamer, evtl. Mozarella und FRISCHE ZUTATEN - das gilt auch für Pilze! Ausserdem: Viel Liebe und Handarbeit - vor allem beim Teigkneten. Siehe Rubrik Infos und dort das entsprechende Video.

Das oberste Gebot bei einer Pizza lautet: So einfach wie möglich. Aber natürlich gibt es verschiedene Geschmäcker und die wollen alle gleichermaßen entzückt werden. Übrigens unterscheiden sich Deutsche und Italiener in Punkto "Die ideale Pizza" ganz gravierend:

Wir Deutschen (oder lieber allgemeiner ausgedrückt: wir Nicht-Italiener) sehen die Pizza als eigenständiges Gericht. Und da liegt schon der erste Hund begraben: Da kommen Salami, Ananas, Thunfisch, Sardellen, Gorgonzola, Hackfleich, Dosenchampignons und -weils grad en vogue ist- auch noch Ruccola auf eine Pizza.
Mal ehrlich, wonach soll das schmecken? In Italien gibts übrigens keine Pizza "mit allem"!
Besser isst man 2 kleine Pizzen mit unterschiedlichem Belag. Und noch was: Wer auf seine Pizza Peperoni, Artischocken und Dosenpilze bestellt, soll sich bitte nicht wundern, dass der Boden nicht kross ist. Faustregel: Je wasserhaltiger die Zutat, desto sparsamer verwenden. Und: Pilze aus der Dose (oder dem Glas) sind ein absolutes NO GO. Solltet Ihr mal in einer Pizzeria eine Pizza mit "Analog-Schwammerl" bekommen, spricht das nicht unbedingt für die Küche!

Italiener sehen in der Pizza, wenn überhaupt, ein Zwischengericht, das in der klassischen italienischen
Menü-Reihenfolge zwischen Pasta (primo piatto) und Fleisch (secondo piatto) gereicht wird. Oft wird auch nur der Teigling als "Speisenträger" verwendet (z.B. bei den sog. weißen Pizzen), da kommen dann Würschtl, Pommes, manchmal sogar Obst drauf. Also mir biegts allein bei dem Gedanken die Zehennägel hoch.

Aber nicht nur bei der Pizza gibts zwischen Italienern und Deutschen große Unterschiede: